15.04.2018 in Verkehr

Bahnstrecke Berlin-Stettin

 

Lange hat das Tauziehen um den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Stettin gedauert, aber seit dem 14.März ist es nun amtlich: „Der 2-Gleisige Ausbau ist beschlossen“.

Der Bund  - als Verantwortliche für dieses Vorhaben – hat sich lange für eine Einstreckenlösung ausgesprochen. Gründe waren zum Einen die bereits durchgeführte Planung für die Sparvariante, andererseits wurde immer das Argument der zu geringen Auslastung angeführt – eine Investition in dieser Größenordnung wäre bei diesen Passagierzahlen nicht zu rechtfertigen.

Durch die Finanzierung der Planungsleistungen für die 2-Gleisige Variante durch die Länder Brandenburg und Berlin ist der Weg für eine zukunftsorientierte Verkehrsverbindung geebnet worden. Ein ICE von Stettin nach Berlin in 1,5 Stunden, Berlin-Anbindungen für Schwedt und Angermünde im 30-Minuten-Takt, wie in Eberswalde bereits heute Realität, und steigende Passagierzahlen sind hoffentlich bald möglich.

Dieses wird auch ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung im Berliner Umland sein, das heißt: Der Speckgürtel verlagert sich weiter nach Nord-Osten und Pendeln nach Berlin wird zukünftig schneller und komfortabler sein.

 

01.02.2018 in Verkehr

Kein Zebrastreifen in der Berliner Straße

 

Nachdem das Vorhaben der Angermünder Abgeordneten - einen Zebrastreifen in der Berliner Straße / Lösener Gasse zu installieren – auf Grund der Bundesverkehrsgesetzgebung abgelehnt wurde, will die Fraktion der SPD / B90-Grüne / FDP neue Wege gehen.

 

18.05.2017 in Verkehr

Oderberger Straße feierlich eingeweiht

 

Nach fast 10 Monaten Bauzeit wurde heute in Angermünde die Oderberger Straße feierlich übergeben.

 

29.09.2012 in Verkehr

Einsatz für die WSV und die Binnenschifffahrt

 

Artikel von Gustav Herzog (MdB):
Am Montag, den 24.09.12 war die Tagesordnung gefüllt mit Terminen rund um die Wasserstraße. Nach vielen Terminen in den letzten Wochen bei Wasser- und Schifffahrtsämtern bundesweit hat der Tag mit einer Personalversammlung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin begonnen. Der volle Saal mit über 250 Beschäftigten bestätigte die Erfahrung aus anderen Regionen, dass das Thema Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) als immens wichtig genommen wird. Auch hier verschließt sich niemand einem Reformgedanken, doch wie die schwarz-gelbe Bundesregierung sie umzusetzen gedenkt, stößt auch hier wegen erheblicher inhaltlicher und verfahrenstechnischer Bedenken auf Widerstand und Ablehnung.

Bemerkenswert waren die Veranstaltungen, die sich nachmittags und abends angeschlossen haben. Im Schulterschluss machten Verwaltung und Wirtschaft auf die dramatischen Folgen der vorgesehenen Reform aufmerksam.

 

28.06.2012 in Verkehr

Ramsauers gefährliches Spiel mit der WSV

 

Anlässlich der Vorlage des fünften und abschließenden Berichts zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes erklären der Berichterstatter für die Binnenschifffahrt, Gustav Herzog, und der Maritime Koordinator, Uwe Beckmeyer, und der stellvertretende haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Kahrs:

Ramsauer startet seinen Großangriff auf die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und setzt damit die Schifffahrt und die verladende Wirtschaft in Deutschland massiv unter Druck. Die von der SPD-Bundestagsfraktion seit Wochen geäußerte Kritik an den Plänen des Bundesverkehrsministeriums wird durch den jetzt dem Deutschen Bundestag vorgelegten Bericht bestätigt. Die WSV soll in Struktur und Kompetenzen massiv gestutzt werden. Von derzeit 53 Dienststellen werden nach den jetzigen Plänen 35 übrig bleiben. Die Ämter verlieren ihre regionale Zuständigkeit und die Gebietskörperschaften und Wirtschaftsbeteiligten ihre kompetenten Ansprechpartner vor Ort. Gleichzeitig baut Ramsauer eine neue Behörde in Bonn auf und schafft so einen bürokratischen Flaschenhals der Entscheidung. Gab es bisher ein Wasser- und Schifffahrtsamt, das zum Beispiel für den Ausbau eines Schleusentors zuständig war, teilen sich diese Aufgabe künftig ein Revieramt, ein WSA Betrieb und Unterhaltung und ein Bauamt. Zerstückelung statt Kundennähe. Und schon jetzt ist klar: Die „Generaldirektion für Wasserstraßen und Schifffahrt“ wird die neue Behörde der Dienstreisen.

 

23.09.2011 in Verkehr

Scharfe Kritik an Umbauplänen für Wasserstraßen

 
v.li.: M.Reckzeh(WSV), E.Meckel(FES), W.Lisewski(PL), U.Beckmeyer(MdB), H.Fellmer, Min. J.Vogelsänger, J.Sauter(Leipa)

"Die Zukunft der deutschen Verkehrsstruktur liegt in der Binnenschifffahrt. Die Wasserstraßen stellen eine saubere und sichere Alternative zu Straßen und Schienenwegen dar. Dies gilt gerade in Ostdeutschland. An dieser Stelle zu sparen, wäre ein großer Fehler."

„Die schwarz-gelben Pläne für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schaden unserer Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer. Über die geplante Neustrukturierung der deutschen Wasserstraßen und ihre Auswirkungen vor Ort diskutierte Beckmeyer auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik sowie Beschäftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Eberswalde. Weitere Gesprächsteilnehmer waren unter anderem Wladyslaw Lisewski, Direktor für die Entwicklung der Häfen Szczecin (Stettin) und Swinoujscie (Swinemünde), sowie der brandenburgische Verkehrsminister Jörg Vogelsänger.