08.02.2018 in Umwelt

Insektenwiesen

 

In den letzten 30 Jahren sind in unserer Region die Insekten um 70 % zurückgegangen - viele haben es sicher irgendwo gelesen oder an den recht sauberen Autoscheiben  gemerkt. Freut man sich über weniger Mücken im Sommer, so ist dieses doch ein Alarmsignal. Nicht nur die Bienen sterben immer häufiger, auch andere Insekten verschwinden erschreckend schnell. Insekten sind in nicht nur Nahrungsgrundlage für Vögel, Amphibien und andere Tiere, sondern auch Bestäuber für etliche Nutzpflanzen und vieles mehr. Verschwinden die Insekten, verschwindet auch der Mensch. Deshalb setzen wir uns für die Umwandlung ungenutzter städtischer Flächen in Insektenwiesen ein. Nun sollen nicht gleich alle Rasenflächen verschwinden, aber es gibt viele Flächen die gepflegt werden müssen und sich für die Umänderung in Insektenwiesen eignen. Diese sind dann nur noch 1 – 2 mal im Jahr zu mähen. Für die eingesparten Pflegekosten wollen wir Saatgut für weitere Wiesen bereitstellen, das an Gartenbesitzer verteilt werden soll, die sich diesem Vorhaben anschließen. Bitte unterstützen Sie uns in unseren Bemühungen. Geben Sie der Natur auch in Ihrem Garten einen Platz zur Entfaltung – englischer Rasen und Lebensbaumhecken bieten vielen Tieren keinen Platz zum Leben.

 

21.04.2011 in Umwelt

"Biogas bitte im Nachbardorf"

 

Das Atomunglück in Tschernobyl vor 25 Jahren hat auch die DDR aufgerüttelt, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, der damals in der Umweltbewegung aktiv war. In einem Interview mit der Berliner Zeitung fordert er eine ehrliche Debatte über unsere zukünftige Energieversorgung. Lesen Sie das Interview hier.

 

14.03.2011 in Umwelt

Energiewende jetzt!

 

Eine Zeit des Innehaltens und der Trauer ist eingetreten, angesichts der dramatischen Katastrophe in Japan.

Mich bewegen sehr persönliche Gedanken an Freunde und Bekannte in Japan, angesichts der Flutwellen und des damit verbundenen Ausmaßes der Zerstörung, der atomaren Katastrophe und der vielen Toten.

Mir gehen die Bilder der entstellten Tschernobyl-Kinder durch den Kopf, welche wir 2001 in Weißrussland (Belarus) besucht haben. Das Eberswalder "Komitee für humanitäre Hilfe in Belarus" führte zu diesem Zeitpunkt mit dem Technischen Hilfswerk (THW) Eberswalde einen Hilfsgütertransport durch, an dem ich teilnahm.

Heute um 16 Uhr erklärten die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) ein Moratorium für drei Monate, auf das Gesetz „zum Ausstieg des Ausstieges“ aus der Kernenergie.
Die Lobbyisten der Kernkraft werden erneut um ihre Gunst buhlen.

 

06.05.2009 in Umwelt

Uckermarkleitung von CDU zu Fall gebracht

 

Nach monatelangen Verhandlungen ist die so genannte Uckermarkleitung am Widerstand der CDU/CSU- Fraktion im Bundestag gescheitert. Dies teilte heute die brandenburgische SPD- Bundestagsabgeordnete Petra Bierwirth mit.

Gemeinsam mit dem zuständigen Wahlkreisabgeordneten Markus Meckel und FachpolitikerInnen der SPD- Bundestagsfraktion hatte die Umweltpolitikerin sich für die Aufnahme der Uckermarkleitung als fünftes Pilotprojekt in das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) eingesetzt.

 

15.04.2009 in Umwelt

Unterschriftenaktion gegen geplantes Atomkraftwerk an der Oder

 
Mike Bischoff (MdL)

Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Mike Bischoff startet die SPD Uckermark eine Unterschriftenaktion gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerkes wenige Kilometer von der Stadt Schwedt/Oder entfernt.

 

06.03.2009 in Umwelt

Mike Bischoff gegen Atomkraftwerk an der Oder

 

Planspiele der polnischen Regierung und von Stettiner Wissenschaftlern bis 2020 ein Atomkraftwerk in der Grenzstadt Gryfino bauen zu wollen bezeichnet Mike Bischoff als erschreckend.

Große Teile Ostpolens sind bis heute noch stark von der Atomkatastrophe Tschernobyl betroffen. Auch aus diesem Grund besteht in der polnischen Bevölkerung eine noch größere Ablehnung gegenüber der Atomkraft als in der deutschen Bevölkerung.