Kandidatenvorstellung: Tobias Jürschke

Veröffentlicht am 21.05.2019 in Wahlen

Warum ich kandidiere?
Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und habe 2 kleine Söhne. Meine Familie lebt seit mehr als 6 Generationen in Angermünde und ich fühle mich tief in unserer Stadt verwurzelt. Unserer Stadt stehen große Aufgaben bevor:  zum ersten Mal seit 1990 erleben wir ein Bevölkerungswachstum, die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt entwickeln sich positiv, wenn auch noch sehr langsam. Nun ist es an uns, die neuen Chancen zu nutzen um für die nächsten Jahre ein Miteinander zu gestalten. Dafür möchte ich mich engagieren, aus diesem Grund kandidiere ich für ein Mandat als Stadtverordneter.

Das Miteinander gestalten, aber wie?
Lasst uns zusammenrücken – das betrifft die „Kernstadt“ und unsere 23 Ortsteile. Gerade in den Ortsteilen spielt das Leben in den Vereinen und bei den Feuerwehren. Das müssen wir fördern - für mehr Miteinander. Zusammenrücken bedeutet aber auch, dass wir die Infrastruktur zwischen der Stadt und unseren Ortsteilen – Straßen, Fahrrad- und Wanderwege - weiter ausbauen müssen. Hier sind gerade in der letzten Zeit zu viele Fördermöglichkeiten ungenutzt geblieben.
Lasst uns zusammenrücken – für Jung und Alt. Was können wir als Stadt gegen den Ärztemangel tun? Wie können wir den Busverkehr noch besser an die Wünsche der Nutzer anpassen? Wie steigern wir den Wert unserer Stadt als Ort für Freizeit und Erholung?
Lasst uns zusammenrücken – für Familien und Kinder: in der Stadt gibt es bereits heute zu wenige Kitaplätze. In den nächsten 2-3 Jahren werden nach aktuellen Schätzungen etwa 100 Plätze fehlen – das ist eine komplette Kita. Hierfür muss ein geeignetes Gebäude gefunden oder gebaut und ein Betreiber gefunden werden.
Wie können wir die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt und den Ortsteilen ausbauen? Hierfür sehe ich zwei Elemente - die Stärkung der Vereine, die ja heute schon mit sehr großem Engagement aktiv sind – und die Stärkung der Jugendsozialarbeit mit einem Streetworker, der in der Stadt und an den Schulen unterwegs ist.
Auch bei den Schulen ist gibt es viel zu tun: das Gebäude der Puschkinschule befindet sich in einem schlechten Zustand, ist marode, für die heutigen Anforderungen an eine Grundschule ungeeignet und zu klein. Hier kann nicht ausreichend erweitert werden, Umbau und Sanierung sind unwirtschaftlich. Ein Neubau ist eine riesige Aufgabe, die schnell angegangen werden muss – leider hat die Stadtverwaltung viel zu lange „den Kopf in den Sand gesteckt“.

Der Tierpark muss als Freizeitstätte erhalten bleiben. Zudem müssen wir ihn als Bildungsstätte weiterentwickeln. Dazu braucht es neben einem pädagogischen Konzept auch pädagogisches Personal – warum nicht in Kooperation mit unseren Schulen oder dem Bildungswerk.

Auch das Strandbad am Wolletzsee muss als Freizeitstätte erhalten und erweitert werden. Der Campingplatz muss dabei attraktiver für Touristen werden – der aktuelle Campingboom geht momentan an Angermünde vorbei. Gemeinsam mit unseren Dauercampern lässt sich hier etwas ganz Wunderbares entwickeln. Vielleicht schaffen wir es so, dass sich in der Saison wieder ein gastronomisches Angebot etablieren kann.
Lasst uns zusammenrücken! Dafür müssen wir zukünftig wieder besser zusammenarbeiten – die Verwaltung mit uns Bürgern und die Verwaltung mit den Stadtverordneten als unseren Repräsentanten. Es gibt viel zu tun, packen wir es an! Lasst uns das Miteinander gestalten.

Welche Herausforderungen gibt es noch?
Liebe Mitbürger, welche Wünsche und Ideen habt Ihr? Schreibt mir per eMail tobias-juerschke@t-online.de oder über Facebook.
Und ganz wichtig: am 26. Mai wählen gehen!

 
 

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