Kandidatenvorstellung: Dr. Hans-Ullrich Reichel

Veröffentlicht am 22.05.2019 in Wahlen

Ich bin seit 1972  mit meiner Frau zusammen als Tierärzte bis 2015 tätig gewesen. Es war für uns ein Kulturschock, ich als Dresdner, sie aus Meiningen, beides Residenzstädte gewesen hierher zu kommen; es gab aber Arbeit und eine wunderbare Natur. Wir hatten drei Söhne, zwei sind leider schon gestorben, der dritte verlies die Uckermark der Liebe wegen. Nach der Wende durften wir uns selbständig machen und engagierten uns ehrenamtlich sie im Tierschutz und ich in der Kommunal- und Berufspolitik. Ich bin seit der Wende Abgeordneter bis 93 im Kreistag danach in der SVV, lange Jahre als Fraktionsvorsitzender der SPD.
Ich bin stolz darauf mit dabei gewesen zu sein, dass sich Angermünde so prächtig entwickelt hat.
Die Welt ist allerdings am Scheideweg angekommen und unsere Enkel demonstrieren mit recht den Planeten zu retten.
Was können wir als kleine Kommune dazu beitragen?

Mein Wahlprogramm:
Gedanken zum Umwelt- Klima-Natur( Arten)schutz im Gemeindegebiet Angermünde

Nachhaltiges Wirtschaften
Verbrauchertipps:
Drastische Reduzierung von Plastetüten für den Einmalgebrauch.
Discounter bieten stabile Tragetaschen an, das sollten auch unsere Einzelhändler mit Reklame ihres Geschäftes bedruckt ausnutzen (sind im übrigen Geschäftsausgaben und sind Kosten vor Versteuerung des Gewinns)
Zum grünen Punkt in unserem Gemeindegebiet gibt es schon seit langem die gelbe Tonne.- Dank an die UDG des Kreises – und nicht mehr der gelbe Sack, der häufig vor der Abholung am Straßenrand kaputt ging.
Forderung : Wiedereinführung der 14-tägigen Abfuhr, da es besonders im Sommer ein „Geruchsproblem“ gibt.
Da die „Verpackungswut“ der Anbieter immer schlimmer wird, bitte die Umverpackung eines erworbenen Produktes fein säuberlich voneinander trennen (z.B. beim Quarkbecher die Staniolabdeckung völlig abtrennen, sonst ist es Restmüll und geht  in die Verbrennungsanlage und belastet wieder unsere Umwelt. Wir als Verbraucher haben aber das Recycling der einzelnen Bestandteile bezahlt beim Kauf des Produktes.!!
Kaufen Sie möglichst regionale Produkte von Anbietern wie Hemme Milch aus Schmargendorf (liefert vor die Haustür) oder „Uckerkaas aus Bandelow oder auch Honig von ihrem Imker im Dorf, dem örtlichen Bäcker, Fleischer, Fischer bzw. Gemüse aus der benachbarten Gärtnerei.

Unterstützen Sie die örtlichen Anbieter von Dienstleistungen, Händler von Fahrzeugen, Technik/Elektronik-und Haushaltsartikeln, Schuhläden, Bekleidungsläden etc.

Bei  Reparaturen  haben Sie den Anbieter vor Ort!°!
Sie haben das  Gefühl gut bedient worden zu sein – meistens kennt man sich auch -  und haben nebenbei etwas Gutes für die Umwelt getan, wenig CO2 Verbrauch als Klimakiller
Diskutieren Sie auch mit ihren Kindern und Enkeln und in den Schulen über die Vorteile der regionalen Stoffkreisläufe darüber. (Es gibt noch etwas anderes als das Internet, was ohne Frage unser Leben sehr erleichtern kann.)

Klima- Umweltschonendes  Bauen, Biodiversität (Artenschutz) erhaltende Wohnumfeldgestaltung
Gartengestaltung – wenig Koniferen, wenig sterilen Rasen, sondern als Insektennahrung dienende blühende Stauden, Sträucher, Hecken und  blühende Wiesen anlegen, Gartenabfälle kompostieren. Das gleiche gilt auf öffentlichen Anlagen einschließlich Friedhöfen. Versiegelung möglichst weniger Böden hilft unserer Insektenwelt und damit auch den davon lebenden Tieren, wie Fröschen, Vögeln etc..
Ersatz oder Neubepflanzung von Straßenbäumen mit als Insektennahrung dienenden Blüten, wie Linden, rotblühende Kastanien, Obstbäumen. Weiteres Anlegen von blühenden Wiesen auf nicht genutzten Rasenflächen von Gemeinden.

Landwirtschaft und Ernährung
Anlegen von Blühstreifen auf Feldrainen an Feldwegen, an Gräben und um die Uckermarktypischen Feldsölle und sonstigen Gewässer. Das erfordert allerdings ein völliges Umdenken der Agrarförderung der EU.  Der Landwirt muß belohnt werden für den Erhalt der Biodiversität auf seinen landwirtschaftlichen Nutzflächen ( Erhalt der Flora und Fauna). Einsatz von Pestiziden und Insektiziden nur im Notfall. Einhaltung von Fruchtfolgen und Zuführung von organischem und anorganischem Dünger sorgt für einen gesunden Boden.
Agrarfabriken, wie u.a. in den USA, Russland, Brasilien mit Monokulturen und extremen Massentierhaltungen lehnen wir ab, da sie total umweltzerstörend und tierschutzwidrig sind.
Wer meint nur Bioprodukte essen zu müssen soll es tun = Lebensmittel produziert ohne anorganischem Dünger und ohne  kurzfristigen therapeutischen Einsatz von Pestiziden bei Pflanzen und Antibiotika bei Nutztieren.
In der herkömmlichen konventionellen Produktion von Getreide, Gemüse und Nutztieren werden anorg. Düngemittel als positiver Wachstumsfaktor und Pestizide und Antibiotika gegen die Abwehr bzw. Bekämpfung von Tier- und Pflanzenerkrankungen eingesetzt. Letzteres wird staatlicherseits streng kontrolliert und bei Verstößen hart sanktioniert.

Liebe(r) Verbraucher,
schauen Sie, wenn sie regionale Produkte essen möchten auf die Ediketten, landfrische Uckereier von der Freilandhaltung aus Zollchow,  Uckerkaas aus Bandelow und Milch und Joghurtprodukte von Hemme Milch aus Schmargendorf  als konventionelle Produkte sind genauso wertvoll, wie Bioprodukte aus  Brodowin, Gut Kerkow oder Gut Temmen. Letztere sind nur wesentlich aufwendiger zu produzieren dadurch teurer.
Die Regionalmarke sollte wieder eine größere Bedeutung bekommen, ökologisch sind sie der Gewinner. Wesentlich weniger CO2 Verbrauch, da z.B. Biogemüse im Winter bis aus Marokko für die Bioläden, z.B. in Brodowin herangeschleppt werden.

Zusätzliche Gedanken zur Nachhaltigkeit in der Region:
Einsatz von Elektrobussen bei unserer Stadtlinie zukünftig kostenfrei !? um Autofahrer von extrem umweltschädigenden Kurzverkehr abzuhalten
Fahrradwege ausbauen und erhalten
Straßenlaternen auf LED umrüsten
 Abgeordnete der SVV mit Laptops ausrüsten (Papiereinsparung)
Kakao soll ein Genußmittel bleiben – raus aus der Schulmilch
Fair trade Produkte kaufen – hilft gegen Kinderarbeit in Entwicklungsländern.
Betroffene Bürger in Windeignungsgebieten bei der Errichtung einer Windanlage auf Dauer der Betreibung entschädigen (Strompreisminderung etc).
Die Gedanken zum Generationencampus Angermünde mit Leben erfüllen - ist die Chance den Tierpark zu sanieren und mit neuen Aufgaben zu beauftragen.

Mein Slogan:
Denkt an Eure Enkel!
Umwelt und Natur erhalten im anerkannten Erholungsort Angermünde

 
 

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