11. Februar 1919: Der erste Bürgerpräsident

Veröffentlicht am 11.02.2009 in Wahlen

Am 11. Februar jährt sich zum 90. Mal die Wahl des Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupt in Deutschland - erstmals ein Bürger an der Spitze des Landes, einer "aus dem Volke".

Eine große Mehrheit der in Weimar zusammengekommenen verfassunggebenden Nationalversammlung wählte ihn zum Reichspräsidenten. In schwierigster Zeit mit hoher persönlicher Integrität, Umsicht und demokratischem Selbstbehauptungswillen führte er das Amt bis zu seinem Tode im Februar 1925.

Am 19. Januar 1919 wurde erstmals in Deutschland frei, geheim, direkt und gleich gewählt, zum ersten Mal überhaupt konnten Frauen aktiv mitmachen und gewählt werden.

Im Rückblick wird die Phase der ersten Deutschen Demokratie - 1918 bis 1930/33 - vor allem und oft ausschließlich als das Scheitern der demokratischen Kräfte gesehen. Ein Scheitern war es auch. Aber das sagt wenig über die aus, die wie Friedrich Ebert verantwortungsbewusst und entschlossen für diese Demokratie kämpften.

Der gesamte Artikel von Franz Müntefering auf: www.spd.de

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