History

Chronologie der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie:
 
 

Angermünder Sozialdemokraten Vom Punkt Null in die Verantwortung !

Noch im Sommer 1989 hätte die Stasi zugeschlagen, wenn in Angermünde ein, zwei Dutzend Leute einen Ortsverein der sozialdemokratischen Partei gebildet hätten.

Ein Jahr später hatte die Stadt einen sozialdemokratischen Bürgermeister und der damalige Landkreis Angermünde hatte einen sozialdemokratischen Landrat.

Eine kleine Gruppe hatte sich Ende 1989 zusammengefunden, eingeladen vom Pfarrer Rudolf Zörner, und in Angermünde eine junge Basis für die traditionsreiche sozialdemokratische Partei geschaffen.

Vom Punkt Null mußten Sozialdemokraten innerhalb weniger Monate sich fit machen für politische Verantwortung.

Mitglieder des Angermünder Ortsvereins erhielten 1990 in demokratischen Wahlen Mandate: Wolfgang Birthler für den Landtag, Andreas Amende für die Volkskammer.

Nach dem Willen der Wähler schickt der SPD Ortsverein Angermünde seither Abgeordnete in die Stadtverordnetenversammlung und in den Kreistag.

Die Sozialdemokratische Partei entstand 1875 mit der Vereinigung zweier Vorläufer.

Sie war unter Bismarck 1878 bis 1890 verboten, dann unter Hitler 1933 bis 1945. Nach kurzer Legalität 1945/46 wurde die SPD von der Besatzungsmacht in Ostdeutschland zum Zusammenschluss mit der KPD gezwungen; zunehmend wurde sozialdemokratisches Denken geächtet, sozialdemokratische Tradition wurde ausgelöscht, sozialdemokratische Ziele wurden verfemt.

Bismarck und Hitler hatten es zusammen auf vierundzwanzig Jahre Unterdrückung der Sozialdemokratie gebracht, die Ulbricht-Honecker-Machtgruppe brachte es allein auf mehr als vierzig Jahre.

Am 7. Oktober 1989 gründeten im Pfarrhaus von Schwante bei Oranienburg 39 Frauen und Männer die Sozialdemokratische Partei in der DDR; zu ihnen gehörten damals Markus Meckel, der seit 1990 die Uckermark im Bundestag vertritt, und Steffen Reiche, der Spitzenkandidat der brandenburgischen SPD für die Bundestagswahl 2005.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hält es für ihre Pflicht, den Anforderungen gerecht zu werden, die jeweils die Gegenwart stellt und im Sinne August Bebels und Willy Brandts den alten Zielen treu zu bleiben: Freiheit, Solidarität, Gerechtigkeit.

Werner Creutziger

 

 

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